.. für die Kirche. Im Sommer, manchmal auch schon eher, geht die Suche nach einem Weihnachtsbaum für die Kirche los. D.h. - oft muss gar nicht groß gesucht werden, denn Menschen aus der Gemeinde treten von sich aus an den Kirchenvorstand oder Pastor heran, wenn sie einen Baum im Garten haben, der wohl passen könnte. Diesmal kam der Baum von Elfriede Fabricius. Am Nachmittag des 20. Dezember fand sich eine große Helferschar ein, um den Baum zu fällen und zur Kirche zu transportieren. Hier wurde er schon einmal an den Ständer angepasst, bevor er wenige Tage vor Heiliabend in der Kirche aufgerichtet und geschmückt werden wird. Dank der tatkräftigen Hilfe kann Weihnachten nun also kommen. Vielen Dank!
Gitarrenchor und Posaunenchor gestalteten die Lichterkirche zum 3. Advent mit bekannten Liedern, wie "Jingle bells", "Weihnachtszeit" (Melodie: Barclay James Harvest "Butterfly"), "Frosty, the snowman" u.a.. Aber auch der Gemeindegesang kam nicht zu kurz, z.B. bei "Wovööl Lucht un wovööl Hopen", einem plattdeutschen Lied nach der Melodie von "Welchen Jubel, welche Freude ". Passend zum Thema, dass es beim Advent um den ermutigenden und ermutigten Blick voraus geht, konnte die Gemeinde ein flottes Lied über Lot und den Fall von Sodom und Gomorrha kennenlernen und gleich (á capella) mit Pastor Ott singen. Biblische Texte und ein paar Gedanken dazu ganz es mit den Überschriften: "Don't look back", "Ich sprüh's an jede Wand", "Träume mit Drachenzähnen", "Seht und hört". Ein herzlicher Dank an den Gitarrenchor unter Leitung von Antje Schoolmann und Betina Stekker, sowie den Posaunenchor unter Leitung von Janno Tjarks, sowie Elke de Buhr an der Orgel.
"Wovon das Herz voll ist, des geht der Mund über" - zu diesem Zitat eines Jesuswortes zeigte Pastor Ott eine sogenannte Pinata in Herzform. Pinatas sind Papierformen oder -figuren, die in Südeuropa und Mittelamerika zu einem Fest mit Süßigkeiten oder Früchten gefüllt werden. Mit verbundenen Augen müssen sie mit einem Stock zerschlagen werden, so dass der Inhalt herausfallen kann. Das gilt als Symbol für Segen. In Anlehnung an ein bekannteres Gedicht von Angelus Silesius könnte man sagen: Christus sollte nicht nur in Bethlehem geboren sein und in einer Krippe liegen, sondern muss auch in deinem Herzen geboren werden, damit der Erlöser seine Wirkung entfalten kann. Anlass für diese Andacht war die Adventsfeier des Vintage-Treffs am 13. Dezember. Ein reichhaltiges Kuchenbüffet erwartete die Teilnehmerinnen. Erika Bohlen, Johanne Block, Gretchen Friedrichs, Elvira Gerdes, Magret Mölendörp, Edine Skoczylas und Anna Wendeling hatten dafür die Kuchen gebacken. Die Konfirmandinnen Lya Brand, Leonie Gaden, Sina Ippen, Janah Meenken und Jule Oltmanns versorgten die Anwesenden mit Tee. Dann kam der Kindergarten Stefelkes unter Leitung von Bettina Friedrichs und sang und spielte Lieder. Auch ein Geschenk hatten die Kinder für jeden dabei. Zahlreiche Eltern und Geschwister begleiteten die Kinder bei ihrem Auftritt. "Moin, moin" hieß es als nächstes - freilich musikalisch. Denn Helmut Schneider hatte sein Akkordeon mitgebracht und lud zum Mitsingen ein - zweisprachig hoch- und plattdeutsch. Dazu gab es hoch- und plattdeutsche Geschichten zum Advent, die Pastor Ott beisteuerte. So verging der Nachmittag wie im Fluge. Allen, die mitgewirkt haben, ein großes DANKESCHÖN!
"Wertvoller als Gold" - das war das Motto der Lichterkirche am 7. Dezember in Plaggenburg. Passend zum Nikolaustag am 6. Dezember ging es in der Andreaskirche um die sagenhafte Gestalt des Nikolaus: ein Menschen- und ein Gottesfreund. Zum Auftakt gab es jedoch in dieser Mischung aus Gottesdienst und Konzert ein Streitgespräch zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann. Sonja Skoczylas und Yvonne Scherf hatten sich dafür als Nikolaus bzw. Weihnachtsmann kostümiert. Dazu gab es weitere Informationen zur Gestalt des Nikolaus, Ansprache und eine moderne Nikolausgeschichte, letztere gelesen von Sonja Skoczylas. Musikalisches Highlight war allerdings der Gospelchor "Swinging Matthews" unter Leitung von Helen Kroeker. Unter anderem gab es hier "Mary did you know", "Shepherds run" und "African Alleluja" zu hören. Die Zuhörer waren begeistert. Am Ausgang standen dann "Nikolaus" und "Weihnachtsmann/frau" einträchtig beisammen und verschenkten Schokoladen-Nikoläuse an die Gottesdienstteilnehmer/innen.
Am 26.10. läuft die neue Friedhofsaktion & Kirchenputz. Das Gelände wird aufgefüllt, Bäume ersetzt, Laub geharkt, gepflastert und das Weinlaub am Kirchturm zurückgeschnitten. Auch das Frühstück für die helfenden Hände muss vorbereitet sein. Erwachsene und Konfirmanden in Aktion. Vielen Dank an unser Team.
Im Herbst verfärbt sich das Weinlaub an der Kirche. Tür und Turm vorübergehend fast Ton in Ton. Bei dem Aktionstag wird das Weinlaub wieder etwas zurückgestutzt, um Fenster und Schalllöcher freizulegen.
Taufen im Oktober: Baumstark und verwurzelt sollen Menschen sein. Die Taufe ist der Zuspruch für ein Leben verwurzelt in Gott, im Glauben und in der Gemeinde, damit alles gute Früchte trägt. Darüber führten Pastor Ott und sein Rabe Jakob ihr Predigtgespräch am 20.10.. Anhand des Beispiels eines Apfels und im Vergleich mit dem Menschen wurde deutlich, was es heißt, wie ein Baum am Bachufer zu stehen, der stets ausreichend Wasser bekommt. Es geht um die Lebendigkeit, die von Gott kommt und eine stete erfrischende Verbindung zu ihm. Zum Abschluss des Dialogs sang die Gemeinde ein Lied zu Psalm 1, in dem ebenfalls der mit Gott verbundene Mensch mit einem Baum am Bachufer gleichgesetzt wird. Noch ein Hinweis zu den Bildern: Das Wasser für die Taufe wird erwärmt. Deswegen dampft es wegen der Temperaturdifferenz zu Umgebungsluft und Taufschale, die aus Metall besteht und entsprechend kalt ist. Aber keine Sorge: bei der eigentlichen Taufe ist das Wasser handwarm. Sieht aber ein wenig aus wie "Smoke on the water".
Die Kinderkirche im Oktober hatte Martin Luther zum Thema: "Gott ist für mich wie eine Burg", so sagte er. Tabea Imkamp (Luther), Annemarie Weise (Martin) und Tanja Schott (Erzählerin) erzählten und spielten dazu eine Geschichte. Martin kauft sich eine Playmobilfigur des Martin Luther. Nachts träumt er und ein großer Luther steht bei ihm am Bett. Der fragt ihn aus über die heutige Zeit, aber hat auch viel zu erzählen aus seinem Leben. Nach dem thematischen Teil in der Kirche gab es Fladenbrot und Getränke im Gemeindehaus, dazu Spiele und als Bastelarbeit eine Lichttüte, die die Form einer Burg hat.
Unter Leitung von Pastorin Heidrun Ott feierte die Andreas-Kirchengemeinde am Erntedanktag ihren Gottesdienst. Im Anschluss waren die Anwesenden zu Tee und Krintstuut direkt in der Kirche eingeladen. Allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen und mitgeholfen haben, ein großes Dankeschön!
Unter Palmen - na ja nicht ganz.... Aber es war ein schöner Tag
"Unter Palmen" hieß der Gottesdienst zum Konfirmationsjubiläum, der auf die Geschichte von Abrahams Begegnung mit Gott Bezug nahm, als Abraham gerade im Schatten eines Hains sein Zelt aufgeschlagen hatte. Auch dei Kirche war entsprechend mit "Palmen" dekoriert. Eine Musikeinspielung mit "Summerfeeling" rahmte und unterlegte die Predigt zum Fest. So hatten sich am 21. September Menschen versammelt, die 1974, 1964, 1959 und 1954 konfirmiert worden waren. Nach dem Erinnerungsfoto wurde die Feier mit einer Teetafel im Gemeindehaus und abschließendem Grillen fortgesetzt. Ein Dank geht an das Team, das den Tag vorbereitet und durchgeführt hat.