"Wir singen Shantys, Schlager und 'alles, was die Wellen uns zutragen'“ - so charakterisierte Elke Becker-Meinen den Chor "Wellengang". Und es wurde am 02. August ein begeisternder Nachmittag in der Andreaskirche. Zwei Stunden konnten die Anwesenden mitsingen, schunkeln, klatschen. Dazu bot das Programm reichlich Gelegenheit. Der "Hamburger Veermaster" war genauso dabei wie "Griechischer Wein", "Wo die Nordseewellen trecken an den Strand", "Mein Ostfriesland" und vieles mehr. In der Pause wurden kalte Getränke angeboten, denn es war ein sonniger, warmer Tag. Den Chor „Wellengang“ gibt es seit 2022. Dazu gefunden haben sich Menschen, die rund um Aurich zuhause sind. Er wird geleitet von Elke Becker-Meinen und probt in Nenndorf. Interessierte Menschen, die gerne auch einmal im Chor mitsingen wollen, sind bei den Proben willkommen.
Ärger, Angst und Wut - was da alles passieren kann! Um Gefühle ging es diesmal bei der Kinderferienkirche. Drei Nachmittage vom 30. Juli bis 01. August spielten und erzählten Teamer die Geschichte des Propheten Jona: "Im Auftrag Gottes in die Großstadt Ninive gehen? Nö, keine Lust. Nix wie weg!" Aber weglaufen bringt nichts. Die Kinder hörten und sahen, wie es Jona dabei erging...
wie er vor der Aufgabe weglief und ein Schiff bestieg,
andere damit in Gefahr brachte,
über Bord ging und mit seinen eigenen Plänen baden ging,
von einem Fisch verschluckt
und wieder an Land gespuckt wurde.
Dann folgte er doch dem Auftrag und richtete den Menschen von Nivive die Aufforderung Gottes aus, dass sie ihr Leben ändern sollten und ihre Bosheit ablegen. Als die Botschaft Erfolg hat, ist der Prophet enttäuscht, dass es nun doch nicht zum Showdown mit Gott kommt. Er ist deprimiert, schmollt, wird wütend und hadert mit Gott. Der weist ihn darauf hin, dass das ja nun wohl nicht wahr sein kann, wie sich Jona darüber aufregt, wenn Menschen ihr Leben ändern und wenn Gott großzügig und nachsichtig ist. Am ersten Tag gab es zum Tagesabschluss ein Anspiel zum Umgang mit Angst (Annemarie Weise, Tabea Imkamp). Im Einzelnen wirkten an den drei Tagen in unterschiedlichen Rollen mit:
Malthe Bohlen als Schreiber und Matrose
Isabelle Dieling als Königin von Ninive und Matrose
Tabea Imkamp als Kapitänin und "Stimme Gottes"
Annemarie Weise (Jona)
Tanja Schott (Erzählerin).
Neben der Geschichte gab es jeden Tag etwas zum Basteln: den "Rucksack des Jona" konnten sich die Kinder nach eigenen Vorstellungen gestalten, eine Gefühlsuhr zum Basteln, Wut- und Stressbälle in Selbstherstellung und Buttons . Das Spielen kam an allen Tagen ebenfalls nicht zu kurz. Für die Pause hatten die Teamer gebacken und es gab Getränke. Ein großes Dankeschön an das tolle Team. Ach so: der Rabe Jakob (Handpuppe mit Pastor Ott) war natürlich auch dabei...
Das Duo "Sing your soul" eröffnete seine diesjährige Sommerkonzertreise in Plaggenburg. Meike Salzmann und Ulrich Lehna spielten mit Konzertakkordeon und verschiedenen Klarinetten. "Partnerland" - thematisch durchaus naheliegend durch den Termin, die Fußball-Europameristerschaft, Olympische Spiele - war Frankreich. Zahlreiche Klassiker gab es zu hören. Mit dabei waren u.a. "Strangers in the night", "La vie en rose", "Chatanooga Choutchou", das Maigret-Thema, der Domino-Walzer; Lieder von Hugo Strasser und Bert Kaempfert erinnerten manche der Anwesenden an Tanzstundenzeiten. Ein Lied gab einen besonderen Charakter wieder, ein Lied über die "Wilde Hilda". Ein weiteres erzählte die Geschichte einer unverbrüchlichen Liebe und Treue: "Tie a yellow ribbon around the ole oak tree". Eröffnet wurde der Abend allerdings mit einem Friedenslied. Zudem gab es in bewährter Form Informationen über das Akkordeon, seine Bauart und Eigenheiten, wie damit die Atmosphäre der verschiedenen Länder erzeugt und Bilder wachgerufen werden können. Verschiedene eingebaute "Chöre" sorgen dafür, dass man sofort ein Stadtbild , eine Stimmung oder ein Land assoziiert. Im Anschluss waren die Anwesenden in bewährter Form zum Grillen eingeladen. Und was soll man sagen: einen Termin fürs nächste Jahr gibt es auch schon, nämlich am 27. Juli 2025. Titel dann: "Love - Dreams - Tango"
In diesem Sommer - soweit man das Sommer nennen kann - gibt es drei Konzerte in der Andreaskirche. Schon seit einigen Jahren musizieren der Plaggerburger Gitarrenchor und der Blomberger Chor mit dem Namen Different gemeinsam zu verschiedenen Anlässen. Ein bewährtes Format: ein sommerliches Konzert in der Andreaskirche. Am 7. Juni war es soweit. Es gab eine Vielfalt an Liedern zu hören. Die Anwesenden wurden dabei auch zum Mitmachen animiert. Im Anschluss gab es Getränke und selbstgebackenen Kuchen.
Bei einem Aktionstag wurden Kirchenputz und Außenanlagenpflege durchgeführt. Die Bänke, Laternen und das Tor an der Straße wurden gereinigt, Grabdenkmäler abgebaut, Erde aufgefüllt. Erwachsene und Konfirmanden waren mit Feuereifer bei der Sache. Nach der üblichen Frühstückspause stürzten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden wieder an die Arbeit: "Let's go!" Danke allen, die so fleißig geholfen haben.
Bei der am 10. März 2024 vorgenommenen Wahl zum Kirchenvorstand sind folgende Mitglieder der Kirchengemeinde gewählt worden:
1. Gerhard Fellensiek
2. Yvonne Scherf
3. Johanne Block
4. Tanja Schott
Jedes wahlberechtigte Gemeindemitglied kann innerhalb einer Woche nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses schriftlich Beschwerde gegen die Wahl erheben. Die Beschwerde ist schriftlich beim Kirchenvorstand, Esenser Str. 215, 26607 Aurich oder beim Kirchenkreisvorstand Julianenburger Str. 23, 26603 Aurich einzureichen und kann nur mit einer Verletzung gesetzlicher Vorschriften, die das Wahlergebnis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat, begründet werden. Über die Beschwerde entscheidet der Kirchenkreisvorstand.
Plaggenburg, den 10.03.2024
Ort und Datum (das Datum ist zugleich Beginn der Beschwerdefrist)
Zum 8. Tango-Gottesdienst lud die Andreas-Kirchengemeinde am Sonnabend vor dem Valentinstag - und über 40 Menschen kamen. Auf der Kanzel war ein Leuchtglobus platziert. Er zeigte an: Heute geht es neben dem Tanzen um die Liebe in aller Welt. Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Ländern haben dazu Erkenntnisse zusammengetragen. Wie verändert sich Liebe im Lebenslauf? Mit welchen „Farben“ kann man unterschiedliche Phasen der Liebe charakterisieren? Welche Elemente der Liebe lassen sich benennen? Und was sind Grundsteine für Gemeinschaften? Denn Liebe ist sehr vielfältig und durchzieht alle Verhältnisse. Neben Pastorenehepaaar Ott trugen die Kirchenvorsteherinnen Karin Koch, Yvonne Scherf und Sonja Skoczylas Statements von Psychologen, Psychiatern, Seelsorgern, Philosophen, Medizinern, Anthropologen und Theologen vor. Dazu gab es auch Tipps und Hinweise praktischer Art. Es war eine weite Sicht darauf wo, wie und in welchen Formen Liebe für den Einzelnen und die Gemeinschaft eine Rolle spielt.
Im 1. Korintherbrief wird die Liebe als universaler Maßstab für alle Beziehungen, Verhältnisse und Gemeinschaften gelobt. Es geht um Zuwendung, Rücksicht, Respekt und ganz praktische Fragen des Teilens und Mit-Teilens. Die Forschungen gelangten zu einem Resümee, das erstaunlich der Aussage Jesu über das Verhältnis der Glaubenden zur Welt, zu anderen Menschen, zu Gott und sich selbst ähnelt: Gott lieben, den Nächsten lieben und sich selbst - das macht den Glauben aus! Das tut dir und anderen Menschen gut. Zwischen den thematischen Teilen gab es immer wieder Gelegenheit Tango oder auch etwas anderes zu tanzen. Gegen Ende des Gottesdienstes konnte man sich segnen lassen. Viele nutzten danach noch die Gelegenheit, sich zu unterhalten, die Dips und Knabbereien zu probieren, etwas zu trinken oder zu tanzen.
Ein großer Dank geht an alle, die mitgewirkt haben, im Gottesdienst selbst, bei den Vorbereitungen, beim Catering. 3 Bilderstrecken finden Sie unten.
Eröffnet wurde der Heiligabend mit dem Krippenspiel des Kindergartens Sandhasen um 15 Uhr unter Leitung von Alexandra Kuhlmann. In der Kinderchristvesper spielte die Theatergruppe der Pfälzerschule das Stück "Die Kinder von Bethlehem", das Frau Lindenbeck eingeübt hatte. Bei der Christvesper um 18 Uhr waren Sherlock Holmes (Annemarie Weise) und Dr. Watson (Tabea Imkamp) auf der Suche nach Spuren von Weihnachten. Sie gehören zur Theatergruppe Take FivePlus. Unter Leitung von Tanja Schott, die auch kurzfristig für eine erkrankte Spielerin als "Kapitän" und "gestresste Hausfrau" einsprang, hatte die Gruppe seit Wochen geprobt. Ebenfalls mit dabei Isabelle Dieling (Doppelrolle Bettler und Kind), Malthe Bohlen (Doppelrolle Bettler und alter Mann) und Kenan Palma (Doppelrolle Boxer und junger Mann). Es war in allen drei Gottesdiensten begeisternd, was da auf die Beine gestellt wurde. Langer Applaus belohnte die fleißigen Spieler/innen. Gitarrenchor, Organistin de Buhr und Posaunenchor waren für die musikalische Begleitung zuständig und hatten sich auf die drei Gottesdienste aufgeteilt. Allen Beteiligten herzlichen Dank!
Es war die erste Lichterkirche im Advent 2023: Deborah Gerdes erfüllte die Andreaskirche stimmgewaltig mit ihrem Gesang an diesem Abend vor dem 2. Advent. Ingo Valentin entlockte der Orgel und seinem E-Piano begeisternde Klänge. Applaus im Gottesdienst und Zugabewünsche - warum nicht? Es war ein mitreißender Abend, der Gänsehautmomente verursachte. Thematisch ging es um Erwartungen und wie sich Spannungen lösen. Bedacht wurde es anhand der Geschichte von Zacharias und Elisabeth, die lange auf ein Kind warten mussten: Es wurde Johannes, genannt der Täufer. Deborah Gerdes trug u.a. "O Bethlehem, du schöne Stadt", "Mary, did you know" und "The first Noel" vor. Aber die Gemeinde konnte und durfte auch mitsingen bei Liedern, wie "Tochter Zion" und "Welchen Jubel, welche Freude". Sie wurde fachkundig und flott begleitet von Ingo Valentin, neben weiten Instrumentalvorträgen, die er ebenfalls im Repertoire hatte. Ein Abend mit vielen Emotionen - dankeschön!