Am 1. Advent gibt es jedes Jahr an der Sandhorster Mühle eine Adventsfeier. Traditionell wechseln sich die Kirchengemeinden Sandhorst und Plaggenburg dabei mit der Andacht ab. In diesem Jahr eröffnete eine Andacht mit Pastor Ott um 16 Uhr die Adventsfeier. Der Plaggenburger Posaunenchor unter Leitung von Janno Tjarks war ebenfalls mit von der Partie und trug die Töne z.B. von "Tochter Zion" weit ins Land. Pastor und Posaunenchor standen dabei auf der Galerie der Mühle - gut zu hören und zu sehen. Dort oben war es reichlich frisch, so dass alle froh waren, als sie sich unten bei Getränken und Gesprächen wieder aufwärmen konnten. Aber Spaß gemacht hat es allen.
Unter dem Motto "Komm, tanz mir mir!" feierte der Kindergarten Sandhasen Dietrichsfeld sein 50jähriges Bestehen. Das Kindergartenteam hatte schon am Vortag die Kirche festlich geschmückt und den Saal fürs Frühstück hergerichtet. Der Beginn des Festgottesdienstes war extra eine halbe Stunde vorverlegt worden, damit hinterher ausreichend Zeit für ein Frühstück im Gemendehaus blieb, zu dem der Kindergarten einlud. Die Theatergruppe Take FivePlus zeigte im Gottesdienst ein Puppenspiel - erstmals in dieser Zusammensetzung. Die Kinder brachten zwei Lieder zu Gehör, darunter auch eines, das eigens für diesen Anlass getextet worden war. Und einen Tanz der Kinder gab es in der Ansprache, die Pastor Ott, wie gewohnt zu solchen Anlässen mit seinem Raben Jakob im Dialog hielt, passend zum Thema auch noch. Nach den Grußworten aus den Reihen der Gäste, Dank an das Kindergartenteam und die Vorstände des Kindergartenvereins, ging es dann zum Frühstück ins Gemeindehaus. Vielen Dank allen, die mitgewirkt haben.
Zum Erntedankfest wurde die Erntekrone durch die Kirchenvorsteherinnen erneuert. Für die Dekoration und Vorbereitung der Bewirtung nach dem Erntedankgottesdienst haben sich Küsterin Liane Fellensiek und Gerhard Fellensiek in der Woche zuvor viel Zeit genommen. Die Zubereitung des Tees hatte Anna Wendeling gemeinsam mit dem Kirchenvorstand in Händen. Vielen Dank allen, die mitgemacht haben!
Der Gottesdienst zur Einschulung fand diesmal wieder open-air statt. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Teilnehmer/innen auf dem Rasen am Gemeindehaus. Kirchenvorstandsmitglieder und Konfirmanden hatten den Platz frühmorgens bereits hergerichtet. Familie Fellensiek hatte Muffins gebacken und Magrete Janssen sorgte für den Kaffee, den es anschließend gab. Der Gitarrenchor übernahm die musikalische Begleitung. Thematisch ging es um die Geschichte von dem Gelähmten, den Jesus heilt und den seine Freunde zu ihm tragen. Als ganz praktische Trage-Übung folgte dies aus dem Gespräch, das Pastor Ott wieder mit dem Raben Jakob führte: ein Kind wurde von den anderen in einer Decke über den Platz getragen. Überraschend war festzustellen: manche Wunder geschehen nur, wenn alle mitmachen und sich auf ungewöhnliches Handeln einlassen. Mitmachen - eine Empfehlung für viele Lebenssituationen, auch für die Schulzeit. Neben der Aktion zum Mitmachen gab es auch den Segen für die Schulkinder und eine Geschenktüte, in der sich u.a. ein Würfelkreisel als Geschenk des Landesbischofs befand. Dank an alle, die mitgeholfen haben!
Zum ersten Mal seit 2019 konnte wieder der Open-Air-Gottesdienst zum Abschluss der Sommerkirche bei Familie Kerker gefeiert werden. Es war wieder am letzten Feriensonntag, dem 13. August, der Fall. Schon am Donnerstag zuvor wurden die Anhänger mit dem nötigen Equipment beladen. Am frühen Sonntagmorgen waren Kirchenvorstand, Ehepartner und Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Aufbau (und hinterher auch zum Abbau) angetreten. Tische, Bänke, Fahnen, Grill, Beschallungsanlage, Altarausstattung und einiges mehr galt es zu verstauen. Gänseblümchen, Sonnenblume und Weizen in ihrer symbolischen Bedeutung für den christlichen Glauben waren Thema des Gottesdienstes. Das Gänseblümchen schließt sich abends und bei Regen über seinem Blütenkorb, um seine Mitte zu schützen gilt als Symbol christlicher Tugenden. Die Sonnenblume folgt sich drehend dem Sonnenlauf. Dabei ist die Sonne ein altes göttliches Symbol. Der Weizen steht für von Gott gesichertes Leben und ist Symbol von Gemeinschaft, die auch besonders im Abendmahl gefeiert wird. Bläserinnen und Bläser aus den Kirchengemeinden Tannenhausen, Middels und Plaggenburg bildeten einen großen Chor zum Begleitung des Gemeindegesangs. Außerdem brachten sie weitere Stücke zu Gehör, u.a. zwischen den verschiedenen Predigtabschnitten. Das Grillteam hieß diesmal „Friedrichs & Friedrichs“. Ein Dank geht an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die mit angepackt haben, um den Teilnehmenden einen schönen Tag zu bereiten - und das wurde er auch. erin richtiger "Gute-Laune-Vormittag" bei strahlendem Sonnenschein.
Im Rahmen der Sommerkirche wurde am 30. Juli der Gottesdienst in der Markuskirche Tannenhausen gefeiert. Der Chor Tangeos und Pastor Noormann mit Gitarre führten durch einen leichten, lockeren Gottesdienst mit dem inhaltlichen-thematischen Schwerpunkt "Freiheit". Die Anwesenden konnten zahlreiche Volkslieder mitsingen, der Chor intonierte Schlager. Aber auch Gesangbuchlieder mit Orgelbegleitung konnte die Gemeinde mitsingen. Anschließend waren die Anwesenden zum Tee ins Gemeindehaus eingeladen.
Das Duo Sing your Soul begann seine diesjährige Sommer-Konzertreise in Plaggenburg. Meike Salzmann und Ulrich Lehna begeisterten die Anwesenden mit dem Programm "Klezmer meets Tango". Mit Konzertakkordeon und diversen Klarinetten brachten sie Klassiker wie "El Choclo" und "La Cumparsita" ebenso zu Gehör wie neue Kompositionen. Nebenbei erfuhren die Zuhörerinnen einiges über die Instrumente, bekannte Komponisten und Interpreten, die Entstehungsgeschichte des Tango und die Verbreitung: Finnland oder Argentinien - wer hat's gemacht? Wenn man die Reaktionen der Zuhörerinnen beobachtete, konnte man freilich auf den Gedanken kommen: Er könnte auch in Plaggenburg entstanden sein. Es sei denn, es haben sich ein paar Finninnen oder Argentinierinnen unter das Publikum gemischt. Mit dem Stück "Fleur de Lys" endete das Konzert. Das könnte Anlass sein, beim nächsten Mal Frankreich als thematisches Partnerland zu wählen - wer weiß, vielleicht im nächsten Jahr? Lang anhaltender Applaus belohnte Meike Salzmann und Ulrich Lehna für ihre Darbietungen. Anschließend waren alle eingeladen zu Gespräch, Bratwurst und Getränken. Es war alles in allem "gewaltig", wie man hier zu sagen pflegt. Danke ans Auf- und Abbau- und Grillteam.
Der Vintage-Treff rief zum Grilllen - und viele kamen. Mit dabei neben dem Erwachsenen-Team vom Vintage-Treff: fünf Konfirmandinnen und Konfirmanden. Dankeschön an alle, die an dem Tag mitgeholfen haben. Besonderer Dank auch an den "Grillmaster" Helmut Friedrichs! Nach einer Mittagspause mit viel Gespräch und Infos aus dem Gemeindeleben gab es Tee.
Drei Tage lang trafen sich nachmittags rund 20 Kinder in Kirche, Gemeindehaus und draußen. So geschehen am 11. bis 13. Juli. Was war das los? Kinderferienkirche war angesagt. Anders als bei der monatlichen Kinderkirche ging es an drei tagen nacheinander um ein Thema: Die Kinder begleiteten in Etappen die Geschichte eines Weberlehrlings, der dem Geheimnis der Symbole auf die Spur kommt: Fisch, Sonne, Mond und Sterne, Alpha und Omega. das führte ihn über einen Besuch des Apostels Paulus in seiner Werkstatt zu den ersten Christen in Ephesus und Kolossä. Dazu gab es jeden Tag Bastelangebote, Bleche mit Kuchen und Muffins, Spiele, viele Lieder und eine Abschlussgeschichte. Hier erfuhren die Kinder anhand eines Buches von Willi Fährmann, warum der Rabe Jakob eigentlich Jakob heißt. Da gibt es nämlich einen Namensvetter, der so allerlei anstellt und in Bewegung bringt. Ein großes Dankeschön geht an das Kinderkirchenteam!!!
Mittsommer - der längste Tag und die kürzeste Nacht oder auch Johannistag. Am 24. Juni, feierte die Gemeinde einen Abendgottesdienst open-air am Gemeindehaus. Der Posaunenchor begleitete den Gemeindegesang. Die besten Gespräche führt man in der Dämmerung bei besonderer Beleuchtung. Entscheidende Fragen und Gedanken kommen dabei. Zugleich kann man "mit Gott ringen" und Beziehungen pflegen. Das war die Gottesdienstthematik interpretiert anhand der Geschichte vom Kampf Jakobs mit Gott aus dem Alten Testament und der Erzählung von einem nächtlichen Gespräch Jesu mit dem Pharisäer Nikodemus im Neuen Testament. Anschließend unterhielt der Gitarrenchor die Anwesenden mit vielen Schlagern aus mehreren Jahrzehnten, wie z.B. "Schuld war nur der Bossanova" bis "Freiheit" von Santiano. Das motivierte auch den einen oder die andere zum Mitsingen. Dazu gab es kalte Getränke und Bratwurst. Auch ein Johannisfeuer war an diesem Abend entzündet worden. So wurde es ein wunderbarer Abend unter dem Schatten der Bäume bei einer sanften Brise. Vielen Dank allen Mitwirkenden und auch für die Vorbereitung des Platzes, sowie den anschließenden Abbau und das Aufräumen - eine schweißtreibende und durchaus aufwendige Angelegenheit. Vielen Dank!