Am 30. April wurde die zweite Gruppe des Jahrgangs 2021-2023 in Plaggenburg konfimiert. Auch diesmal wieder dabei: der posaunechor, Hannah Hinrichs an der Orgel. Auch Küsterin Liane Fellensiek und der Kirchenvorstand hatten wieder gut zu tun. Danke an alle!!!!
Das Baumgräberfeld auf dem Plaggenburger Friedhof wurde am 15.04.2023 offiziell eingeweiht. Gleichzeitig gab es die Möglichkeit, die nunmehr mit einer Klimanlage ausgestattete Leichenkammer Süd in Augenschein zu nehmen. Bei einer Führung wurden die verschiedenen möglichen Bestattungsformen erläutert. Ein Bestatter stellte seine Arbeit vor, das Auricher Hospiz bot Informationen. Es gab einen Schriftentisch zur Trauer bei Kindern und Carolas Bastelstube stellte ihr Angebot vor. Für die Cafeteria waren zahleiche Kuchen gespendet worden. Am Abend gab es einen Gottesdienst als "Abend der Erinnerung" mit Texten, Musik und Gedenken an Verstorbene. Großer Dank an die vielen Mitwirkenden.
Der Ostersonntag wurde mit einem Frühstück und einem Anspiel der Theatergruppe Take Fiveplus gefeiert. Danke an die Theatergruppe unter Leitung von Tanja Schott und an das Frühstücksteam unter Leitung von Liane Fellensiek.
Am Karfreitag wurde der Weg Jesu nachgestellt mit Gebet, Gesang und Besinnungstexten. Musikalisch begleitete der Posaunenchor den Weg vom Schaukasten an der Esenser Straße bis zum Kreuz auf dem Friedhof. In der Kirche wurde das Abendmahl gefeiert. Diesmal geschah es in der Form einer "Wandelkommunion", bei der die Teilnehmenden den Altar umrundeten und dabei auf der einen Seite das Brot erhielten, hinter dem Altar das Glas mit Traubensaft, um anschließend am Taufbecken die Gläser wieder abzustellen.
Am Gründonnerstag trafen sich Menschen zum traditionellen Tischabendmahl im Gemeindehaus. Auch Gäste aus der Nachbargemeinde Tannenhausen waren dabei. Szenen aus Gethsemane mit den Geschehnissen und dazu gehörenden Gedanken am Abend vor Jesu Tod stellte das Team der Mitwirkenden diesmal vor.
Nachdem im letzten Jahr der übliche Tango-Gottesdienst am Sonnabend vor dem Valentinstag abgesagt wurde, fand er nun wieder statt. Das Motto lautete diesmal "My life is Tango". Thema waren verschiedene Tänze im Lebenslauf. Es ging zu Beginn um den Kindertanz und Reigen, gefolgt vom Tanzen in der Findungs-und Bindungsphase, das Tanzen im mittleren und reifen Alter und schließlich um den Totentanz. Kirchenvorsteherinnen spielten ein Gleichnis Jesu mit Handpuppen: Kinder auf dem Marktplatz werden aufgefordert zum Spielen und Tanzen, aber sie wollen nicht. Weder etwas Fröhliches noch etwas Ernstes kann sie begeistern. Jesus ist ratlos. Wie soll man da Menschen motivieren, bei der "Party Gottes" mitzumachen? Wechselseitige Beeinflussung folgen in den beiden anderen Lebensphasen, Macht und Nachgeben, Gemeinschaft als Zeit der Antwort an Gott sind da die Themen. Sie werden abgeschlossen vom Totentanz. Ein im Mittelater sehr präsentes Thema, weil der Tod sich ins Leben einschleicht und keinen verschont. Demgegenüber gilt die Auferstehung als Totentanz rückwärts, als Freudentanz. Ein großer Dank geht an alle Mitwirkenden des Abends. Auch die Konfirmandinnnen, und Konfirmanden, die sich erstmals in größerer Zahl zum Tango-Gottesdeinst wagten, hatten ihren Spaß.
Zum traditionellen Grünkohlessen im Januar traf sich am 27.01.2023 der Vintage-Treff im Sandhorster Krug. Auch Gedichte und Geschichten gehörten zum Programm. Wie man hört, soll es sogar schon einen Termin für das nächste Jahr geben. Hier noch ein paar Eindrücke im Bild.
Etwas anders als geplant, lief es Heiligabend. Die Glocken waren ausgefallen und ließen sich nicht kurzfristig reparieren (das wird erst im Januar möglich sein). Bei der Außenbeleuchtung der Kirche, sowie Weg und Parkplatz ein paar Tage zuvor war das noch möglich gewesen. Ein Hirte beim Krippenspiel um 16.30 Uhr fiel wegen Fiebers aus. Hier sprang die Spielleiterin, Tanja Schott, kurzfristig ein. Der Pastor musste sich auch krankheitsbedingt abmelden. ABER: der Kirchenvorstand (auch er geschwächt durch einen Ausfall), Küsterin, sowie Kindergarten Sandhasen, Theatergruppe Take Five+, Gitarrenchor, Posaunenchor, Organistin sorgten dafür, dass alle Gottesdienste stattfinden konnten. Lektorin Magrete Janssen hatte um 18 Uhr die Predigt übernommen. Eine großartige Leistung des Teams!!!! Ein paar Fotos geben etwas vom Gesamteindruck wieder. Zumindest von 15 Uhr und 16.30 Uhr gibt es Fotos.
Die dritte Lichterkirche brachte den Gitarrenchor und den Posaunechor ins Spiel. Inhaltlich ging es um das Thema Freiheit. Anlass war der 18. Dezember 1865. An diesem Tag trat ein Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung in Kraft, mit dem die Sklaverei abgeschafft wurde. Die Freiheitserfahrung der Israeliten, die unter Mose den Exodus aus der Sklaverei in Ägypten vollzogen, wurde mit der Weihnachtsgeschichte verknüpft. Immer wenn Pastor Ott das Stichwort gab: "Es ertönt die Melodie der Freiheit" intonierte Johann Behrends mit der Trompete die erste Zeile des Spirituals "When Israel was in Egypts land": "Let my people go". Karin Koch, Heidrun Ott, Yvonne Scherf und Sonja Skoczylas spielten zu der Geschichte des Auszugs drei Szenen. Dank an alle Mitwirkende an diesem Abend.